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Niederstätter baut auf Kultur – unsere Gesprächsrunde sorgt für Furore
von Christoph Mahlknecht

Die Teilnehmer von links: Heike Mayer Rieper (Kuratorin), Walter Niedermayr (Künstler), Martina Oberprantacher (Moderation), Albrecht Ebensberger (Unternehmer), Maria Niederstätter (Unternehmerin), Arno Kompatscher (Politiker)
Foto: Franziska Gilli

Kultur-Gesprächsrunde bei Niederstätter     

“Hallo Christoph, hast du gestern die ff gelesen? Ein Freund hat mich angerufen, anscheinend wird auf 2 Seiten über unser Gespräch bei der Hausmesse berichtet!” So begrüßte mich Maria Niederstätter gestern Morgen. Ich war am Abend davor erst später nach Hause gekommen. Die FF hatte ich zwar noch schnell durchgeblättert, war dabei aber auf keinen Bericht über Niederstätter gestoßen. So war gestern der Griff nach der Zeitschrift einer der ersten, als ich nach Hause kam.

Und wirklich: In der Rubrik “Kultur” wurde ein Schreiben verschiedener Künstler veröffentlicht. Es ging um die Diskussion, die bei unserer Gesprächsrunde bei der Hausmesse aufgeflammt war. Das Gespräch, zu dem Maria Niederstätter eingeladen hatte, handelte vom Thema “Kulturarbeit im Unternehmen: Zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und dem Sammeln von Kunst”. Immer wieder wurde seitens verschiedener Künstler die Führung des Museion, des Museums für moderne Kunst in Bozen, kritisiert. Vor allem die Unabhängigkeit des Stifterates wurde in Frage gestellt. Außerdem ging es darum, ob die Kultur in Südtirol allgemein zu viel von bestimmten Interessengruppen beeinflusst wird.

Neben den Fotografien von Walter Niedermayr und dem Bekanntheitsgrad von Maria Niederstätter, die sich einen Namen als Kulturfördererin gemacht hat, war es sicher auch die Teilnahme des damaligen Kandidaten für das Amt des Landeshauptmannes, Arno Kompatscher, die so viele Kulturinteressierte nach Steg lockte. Einige Anwesenden nutzten die Veranstaltung, um ihre Meinung kundzutun und es ergab sich eine anregende Diskussion. Dass nun noch weiter diskutiert wird, ist sicher zum Wohle der Kunst und freut uns besonders.

Ich persönlich freue mich ebenfalls riesig über die tolle Resonanz auf unsere Ausstellung sowie das Gespräch. Deshalb fände ich es spannend, wenn das “Containermuseum” nicht stirbt, sondern eine Fortführung erfährt.

 

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