Container-Museum - Niederstätter baut auf Kultur - Niederstätter AG, Baumaschinen & Container Rund-Um-Service, Neu, Gebraucht, Miete, Finanzierung

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Container-Museum – Niederstätter baut auf Kultur
von Christoph Mahlknecht

Dass Niederstätter in der Kunst immer wieder unkonventionelle Wege beschreitet, und dabei oft verschiedene Künstler mit dem Produkt “Container” in Verbindung bringt, das gehört mittlerweile fast schon zur Tradition. Anlässlich der Hausmesse im vergangenen Herbst wurde allerdings ein komplett neues Konzept erdacht, wobei ausnahmsweise weniger die Hülle, als vielmehr der Inhalt spektakulär waren.

Wir bauen ein Museum mit Containern

Bereits seit mehreren Jahren hatte Maria Niederstätter immer wieder daran gedacht, die Arbeiten des bekannten Künstlers Walter Niedermayr auszustellen. Und immer wieder war dieses Vorhaben kurz vor der Realisierung aus verschiedenen Gründen gescheitert. Zur Hausmesse im Oktober 2013 allerdings sollten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Entscheidung wurde getroffen, die Bilder auszustellen. Allerdings brauchte es dafür einen geeigneten Raum. Die Lagerhalle war zu groß, andere Räumlichkeiten zu klein. Also nichts geeignetes vorhanden. Der Vorschlag kam schließlich vom Künstler selbst: “Wieso bauen wir nicht einen Ausstellungsraum aus euren Containern?”

Vielfältige Anforderungen an das Container-Museum.

Gesagt, getan. Niederstätter verfügt doch über einen großen Mietpark mit Containern in hochwertiger Ausführung. Diese sollten für die Ausstellung der Fotografien verwendet werden. Allerdings sollte der Raum immerhin eine Größe von mehr als 120 Quadratmetern haben. Hier zeigte sich wieder einmal die Stärke der modularen Bauweise. Kurzerhand wurden insgesamt neun Container von unseren Mitarbeitern entsprechend umgebaut, um als Museum genutzt werden zu können. Was außerdem wichtig war: Die Container mussten innerhalb kürzester Zeit in Stellung gebracht werden, da sie ab dem Moment ihrer Positionierung den Haupteingang blockierten. Aber auch das ist eine stärke der flexiblen Module. Der Großteil der Installation wird vorbereitet, damit die Montage sehr schnell erfolgt. Und wirklich konnten die Module erst am Abend vor der Ausstellung in Stellung gebracht werden.

Museum, Gesprächsraum, Eingangshalle – die Container zeigen ihre Vielseitigkeit.

Hauptgedanke beim Konzept der Bilderausstellung war, den Ausstellungsraum gleichzeitig als “Eingangshalle” zur Messe zu nutzen. Alle Besucher sollten sozusagen durch die Kunstausstellung gelotst werden. Wer wollte, konnte einfach durchgehen, wen die Bilder anzogen, der konnte sich aufhalten und inspirieren lassen. Im größeren Hauptraum, der gleichzeitig als Durchgangshalle fungierte, wurden Bilder aus der Serie “Rohbauten” ausgestellt. Diese Fotografien hatte Walter Niedermayr beim Bau der riesigen Lagerhalle der Firma Niederstätter in Steg geschossen. Das Gerüst, das die Betondecke über der Halle trug, bot ein eindrucksvolles Motiv.
In einem Nebenraum wurde eine Schulklasse nachgestellt. Hier hingen hingegen Bilder an den Wänden, die in der Containerschule Auer gemeinsam mit den dortigen Schülern entstanden waren.

Das Konzept hat erfolgt: großer Menschenandrang bei der Vernissage

Offiziell eröffnet wurde das Container-Museum am Abend vor Beginn der Hausmesse mit einem Gespräch zwischen verschiedenen Persönlichkeiten. Wie viel Interesse das Ganze hervorgerufen hatte, konnten wir an der großen Besucherzahl ablesen. Bei der Vernissage hatten wir mit 50-100 Gästen gerechnet, am Ende kamen mehr als 200, und der Ausstellungsraum platzte aus allen Nähten. Im ansprechenden Umfeld entwickelte sich eine angeregte Diskussion zum Thema Unternehmen und Kulturförderung in Südtirol, die noch einige Zeit nachwirkte.

Das Container-Museum: Ein Konzept mit Zukunft

Die Firmeninhaberin Maria Niederstätter war vom Container-Museum in Steg begeistert: “Es hätte wohl keinen geeigneteren Ort als unser Depot Steg gegeben, wo sich der Großteil der operativen Tätigkeit der Firma abspielt. Und der Ausstellungsraum in Containern, einem unserer wichtigsten und vielfältigsten Produkte passte ebenfalls perfekt. Und wer weiß, vielleicht war das nicht das letzte Mal, dass unser mobiles Museum zum Einsatz kommt. Viele Besucher jedenfalls waren ebenfalls begeistert.”

 

 

 

 

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