Suche

Impressum
Cookie policy
P.IVA 01752390219

Niederstätter Theaterabend in der Carambolage

NIederstätter Surprize

Compagnie Buffpapier, die Gewinner des Niederstätter surPrize 2016     

Nun bereits zum vierten Mal schenkte Maria Niederstätter den Mitarbeitern, Kunden und Freunden der Firma Niederstätter in der Vorweihnachtszeit einen gemeinsamen Abend voller Kulturgenuss im Zeichen der Kleinkunst. Und so hatte sie auch dieses Jahr wiederum
Den gesamten Beitrag lesen

WaKouWa Teatro gewinnt den „Niederstätter surPrize 2017“

WaKouWa Teatro - Die Gewinner des „Niederstätter surPrize 2017“

Niederstätter surPrize 2017, WaKouWa Teatro     

In den vergangenen Tagen war die Aufmerksamkeit der internationalen Kleinkunstszene auf die Bozner Carambolage gerichtet. Zum 16. Mal hieß es Vorhang auf für den Europäischen Kleinkunstwettbewerb „Niederstätter surPrize“!

Insgesamt nahmen neun Künstler und -gruppen aus erstmals neun verschiedenen Ländern daran teil und kämpften vom 8. bis 10.11. um die Gunst der Zuschauer und somit um die begehrten Siegertrophäen mit den dazugehörigen Preisgeldern.

Ein tragikomisches Theaterstück ganz ohne Worte bot am Mittwoch der italienische Künstler Alessio Kogoj. Es ging um die Geschichte eines Mannes, der versuchen wollte ohne Herz zu leben – was ihm letztendlich nicht gelang. Danach kam die quirlige Britin Krissie Illing an die Reihe, die mit einer Mixtur aus englisch und deutsch, herrlich gespielter Tollpatschigkeit und einer unnachahmlichen Gesichtsmimik für viele Lacher sorgte. Anschließend kam das internationale besetzte Theaterkollektiv I Divorati (CH/USA/HU) auf die Bühne und gewährte in verschiedenen Sprachen poetische, musikalische und urkomische Einblicke in „Das Herz des Monsters“.

Den zweiten Wettbewerbsabend eröffnete das deutsche Jonglier-Duo Spot The Drop mit einer schrägen Mischung aus Jonglage, skurrilen Bewegungen, großartiger Musik und akrobatischer Komik. Für Staunen und Sprachlosigkeit beim Publikum sorgte die Künstlerfigur „El Tipo“ aus Venezuela: Er kam als Inbegriff des lateinamerikanischen Machos auf die Bühne, schwang seine Hüften und das Lasso – und entpuppte sich am Ende des Auftritts als bezaubernde Frau namens Judita Látigos. Beeindruckend war abschließend die Darbietung des Seifenblasen-Künstlers Michele Cafaggi aus Italien, der die Zuschauer auf eine visuelle Traumreise entführte und die Carambolage mit Seifenblasen jeglicher Größe und Form füllte.

Am Freitag kam zuerst Georg Wiesmann aus der Schweiz an die Reihe. Der Tüftler und Multiinstrumentalist baute aus Baustellen-Resten wie Röhren und Schläuchen einzigartige Instrumente und verwandelte eine anfängliche Baustelle zur spektakulären Konzertbühne. Danach kam das Clown-Duo WaKouWa Teatro (CH/ARG) an die Reihe und präsentierten ein komplettes Zirkus-Programm – ohne Tiere, ohne Zelt, mit wenigen Requisiten, aber mit sehr viel Enthusiasmus und Talent. Den letzten Auftritt bestritt das spanische Trio PuntMoc mit einem frenetischen Bewegungstheater. Die drei Brüder provozierten mit ihrer Fantasie und exzellenten pantomimischen Fähigkeiten wahre Lachanfälle.

Wie es das Reglement des “Niederstätter surPrize” vorschreibt, mussten alle Darbietungen die Bedingungen erfüllen und ohne Worte oder mehrsprachig präsentiert werden. Die Verständlichkeit über Grenzen hinweg ist eine wichtige Charakteristik dieses Wettbewerbs.

Am Freitag gegen Mitternacht erfolgte die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Die Juroren Maria Niederstätter, Maria Dietl, Anna Heiss, Nina Schröder, Helga Walcher, Andrea Maffei und Peter Silbernagl verliehen den mit 3.000 Euro dotierten 1. Jurypreis an WaKouWa Teatro (CH/ARG).

Der 2. Jurypreis im Wert von 2.000 Euro ging an das Trio PuntMoc aus Spanien.

Auch das Publikum durfte seinen Liebling prämieren und wählte Krissie Illing (GB) zum Publikumssieger, die sich über einen Scheck von 1.500 Euro freuen durfte. Maria Niederstätter kührte die glücklichen Sieger mit den Trophäen, die heuer vom Südtiroler Künstler Christian Piffrader entworfen wurden.

 

Transart 2017

Transart 2017 (Gregor Khuen Belasi)

Transart 2017 (Gregor Khuen Belasi)     

Seit vielen Jahren unterstützt Niederstätter das Festival Transart, ein sehr umfangreich und vielfältig agierendes Festival zeitgenössischer Kultur in Südtirol mit einem beachtlichen Reichtum an internationalen und nationalen und regionalen Künstler/innen. Seit einigen Jahren steht Maria Niederstätter dem Festival als Präsidentin voran. Dem künstlerischen Leiter Peter Paul Kainrath ist auch heuer wieder ein rauschendes Fest zeitgenössischer Musik und Kultur gelungen, mit einer beachtlichen Anzahl an Besuchern, und einem stetig wachsenden Netzwerk an Partnern auch innerhalb der Kulturszene der Region, wie dem Museion-Museum moderner und zeitgenössischer Kunst Bozen, dem Südtiroler Künstlerbund, der ar/ge kunst Bozen, dem Stadtmuseum Bozen, den Vereinigten Bühnen Bozen, dem MuSe – Wissenschaftsmuseum Trient, den Klangspuren Schwaz – Tiroler Festival für neue Musik, dem TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol uvm.

Maria Niederstätter hat für die Programmbroschüre von Transart ein Interview gegeben, das an dieser Stelle nochmals veröffentlicht werden soll:

Transart: Wie wird der Kran der Zukunft aussehen, was wird er können?

Maria Niederstätter: Der Baukran der Zukunft kommuniziert durch eine Kamera und eine intelligente Steuerung kontinuierlich mit der Baustelle. Er ist in der Lage, auf Abruf zu reagieren, und autonom die passende Geschwindigkeit für die zu bewegende Last zu wählen. Seine Bewegungen werden über Sprechfunk angeordnet, und er ist vom PC aus steuerbar. Er macht keine Leerfahrten, legt das Gewicht an vorgegebener Stelle ab, ist leise und macht keine Geräusche. Weiters besitzt er roboterisierte Greifarme für die Verladung von Gewichten. Mit Sicherheit ist und bleibt auch der Kran der Zukuft der König der Baustelle.

Transart: Statt fördern in Kultur investieren – was ist der Unterschied?

Maria Niederstätter: Für mich ist die Berührung mit Kultur ein wesentliches Element in meinem Leben, das ich als sehr beglückend empfinde, und ich bin überzeugt davon, dass Kultur zur Zufriedenheit der Menschen beiträgt. Diese meine Überzeugung übertrage ich auch auf meine Art, Kultur zu fördern. Es geht mir nicht um einen Austausch von Geld gegen Logo, sondern vielmehr um die gemeinsame Kommunikation, um Vermittlung und gegenseitige Wertschätzung. Und es liegt mir am Herzen, diese Erfahrung auch mit meinen Mitarbeitern und Kunden zu teilen. Diese Haltung setzt natürlich auch die Bereitschaft voraus, sich für die Kultur zu engagieren, über das normale Maß eines Sponsorings hinaus. Es gibt dabei kein Konzept, das wir für alle unsere Kulturpartnerschaften anwenden, sondern jedes Projekt ist einzigartig, und wird in einem gemeinsamen Prozess mit unseren Partnern und Künstlern entwickelt. Dadurch haben wir in den letzten Jahren viele sehr wertvolle Momente der Kultur erleben dürfen. In der Wirtschaft wie in der Kultur steckt hinter allem Erfolg immer auch sehr viel Arbeit und Fleiß, und es ist gut, wenn wir neben dem gemeinsamen Kulturgenuss auch diese Erfahrung miteinander teilen können.

Transart: Welcher Mond scheint seit 2008 auf das Niederstaetter-Gelände in Steg?

 

Maria Niederstätter: Wenn man abends auf der Eisacktaler Staatsstraße an unserem Firmengelände in Steg vorbeifährt, dann sieht man mehrere Vollmonde am Himmel leuchten. Es handelt sich hier um eine permanente Kunstinstallation des Berliner Künstlers Johannes Vogl, mit dem Titel „Five Moons“. Die Arbeit besteht aus 4 Leuchtboxen mit Plexiglasplatten, auf welchen Vollmonde gezeichnet sind. Diese wurden beidseitig auf 2 Kranen montiert, und stellen insgesamt 4 Vollmondscheiben dar. Bei Vollmond gesellt sich der optisch von den Plexi-Monden nicht zu unterscheidende wirkliche Mond noch dazu, und bildet ein poetisches 5er Gestirn. Dieses Werk wurde 2008 im Rahmen des Transart Festivals auf einzelnen Baukranen in Steg montiert, und ich habe es dann als permanente Installation erworben, da ich finde, dass es auf poetische Weise die Baumaschinen mit der Kunst verbindet, ein Ansinnen, das ich seit jeher auch verflolge. Deshalb repräsentiert diese Arbeit auf ganz besondere Weise das Kulturengagement von Niederstätter.

 

Voces8 – Vokalensemble von Weltklasse im Brixner Dom

Musik & Kirche Brixen

Voces8     

Der prächtige Brixner Dom war auch heuer wieder Austragungsort eines Konzertes, das von Niederstätter gesponsert wurde. Seit vielen Jahren gelingt es unserem langjährigen Kulturpartner „Brixner Initiative für Musik&Kirche“, den Konzertbesuchern mit ihrem erstklassigen Musikprogramm Gänsehaut-
Den gesamten Beitrag lesen

Ungarische Literatur:

Maria Niederstätter, Laszlo Kornitzer und Peter Nádas bei der Lesung im Palais Mamming, Meran

Maria Niederstätter, Laszlo Kornitzer und Peter Nádas bei der Lesung im Palais Mamming, Meran     

Eine Lesung mit dem großen ungarischen Erzähler Péter Nádas

Maria Niederstätter hat wiederum ein neues Feld in der Kulturförderung beschritten. Als erste und einzige private Fördererin in Südtirol unterstützt sie nun auch die Literatur als zentralen Bereich unserer zeitgenössischen Kultur. Christine Vescoli, die Leiterin des Vereins „Literatur Lana“ sagt dazu: „Es ist ein wunderbares Verdienst von
Den gesamten Beitrag lesen

Daniela mit Tom Murphy auf der Bühne

Niederstätter surPrize

Tom Murphy e Daniela Niederstätter sul palco del Carambolage.     Un numero speciale al concorso europeo di Teatro d'arte varia "Niederstätter surPrize"

Die Künstler des Niederstätter SurPrize haben es offensichtlich auf die beiden Juniorchefs abgesehen! Letztes Jahr kam Manuel so richtig zum Handkuss, und heuer landete Daniela Niederstätter aus dem Zuschauerraum direkt auf der Showbühne der Carambolage. Der US-amerikanische Stand-up-Comedian Tom Murphy, der am dritten Kleinkunstabend den letzten Auftritt mit einer fulminanten aktobatischen Show bestritt, fischte sich nach einigem Suchen genau Daniela aus dem Publikum, und meinte “your are perfect!”
Den gesamten Beitrag lesen