„K2“
Ein Theaterstück in der Vertikalen
am Mittwoch 25. August um 20.30 Uhr
im Felsentheater Schloss Sigmundskron
Sondervorstellung für die Niederstätter AG
„The higher you go the deeper you get“
Das Projekt
Der Mensch und der Berg. Grenzgänger als Protagonisten mit dem Wunsch nach Abenteuer und Bändigen der Naturgewalten. Die Urfehde zwischen Mensch und Natur hat immer schon fasziniert. Ein vielversprechendes Sujet für eine spannungsgeladene Geschichte in extremen Höhen.
Das Theaterstück „K2“ des amerikanischen Autors Patrick Meyers erlebte seine erfolgreiche Uraufführung 1983 am Broadway. Eine stilisierte Gletscherwand mit beträchtlich technischem Aufwand hat die Theatermacher davon abgehalten, es in ihren Spielplänen aufzunehmen. Bis heute konnte dieses Stück nicht in den deutschsprachigen Raum
vordringen.
In Südtirol erfährt dieses Stück nun im August 2010 seine deutschsprachige Erstaufführung. Das Felsentheater auf Schloss Sigmundskron bietet die idealen Voraussetzungen für die Realisierung dieses einzigartigen Theaterprojektes.
Der Schauplatz und Reinhold Messner
Reinhold Messner stellt Schloss Sigmundskron als Aufführungsort zur Verfügung. Das Felsentheater bietet ca. 300 Zuschauern Platz und schafft mit der natürlichen Felswand zur einen und der Schlossmauer zur anderen Seite eine beeindruckende Atmosphäre. Reinhold Messner öffnet für dieses Theaterprojekt die Tore auf Schloss Sigmundskron, auch um eine thematische Verbindung zu seinem „Mountain Museum“ zu schaffen. Außerdem stand er den Theaterschaffenden mit seiner Erfahrung und seinem Wissen als Extrembergsteiger beratend zur Seite.
Der Inhalt
Das Stück erzählt von zwei Bergsteigern, die beim Abstieg vom zweithöchsten Berg der Welt, dem K2, von einer Schneelawine erfasst werden. Einer wird am Fuß verletzt. Nur noch ein Seil ist ihnen geblieben. Zuwenig, um zu zweit den Abstieg zu schaffen. In dieser ausgesetzten Situation enthüllen sich die zwei gegensätzlichen Männer zusehends. Während Taylor, ein Polizist und überzeugter Womenizer, im persönlichen Profit seinen existenziellen Motor sieht, stellt Harold, ein Physiker und Familienvater, die selbstlose Liebe zu seiner Frau und seinem Sohn in den Mittelpunkt seines Lebens. Sie kommen in die missliche Lage, über Leben und Tod entscheiden zu müssen: einer muss zurückbleiben, damit der andere überleben kann. Der Berg wird zum Dritten im Bunde und führt ihnen die schmerzliche Realität des Lebens vor Augen.
Die Übersetzung und Margareth Obexer
Die Südtirolerin und Wahlberlinerin Margareth Obexer, freie Autorin von Theaterstücken, Hörspielen, Erzählungen und Essays hat das Stück ins Deutsche übersetzt und es bearbeitet. Margareth Obexer schreibt seit Jahren im Auftrag für verschiedene Theater im deutschsprachigen Raum, u.a. Schillertheater Berlin, Staatstheater Dresden, Landestheater Schwaben, Landestheater Innsbruck. Ihr Theaterstück „Die Störung“ wurde 2003 von den Vereinigten Bühnen Bozen uraufgeführt.
Regie und Schauspiel
Helga Walcher führt die Regie. Als freie Regisseurin hat sich die Wipptalerin mit ihrem Debüt „Der Kuss der Spinnenfrau“ in der Betonhalle Lana und den Inszenierungen bei den Freilichtspielen Lana („Von Mäusen und Menschen“, „Yvonne, die Burgunderprinzessin) einen Namen gemacht. Für die Vereinigten Bühnen Bozen hat sie das Jugendstück „Die Welle“ erfolgreich inszeniert. In der Spielsaison 2009/2010 inszeniert sie zwei weitere Stücke für die VBB: „Fucking Amal“ und „Klamms Krieg“.
Mit dem Südtiroler Günther Götsch und dem Nordtiroler Thomas Gassner haben sich zwei Schauspieler gefunden, die sich der Herausforderung in der Vertikalen stellen werden.
Günther Götsch arbeitet seit Jahren als freier Schauspieler, Regisseur und Sprecher vorwiegend in Südtirol. Den Aufbau der Vereinigten Bühnen Bozen hat er als damaliges Ensemblemitglied wesentlich mitgeprägt. In Südtirols Städtetheatern ist Götsch immer wieder gern gesehener Gast in anspruchsvollen aber auch komischen Rollen. Bis vor kurzem war Götsch künstlerischer Leiter der Freilichtspiele Lana, wo er auch selbst als Schauspieler mitwirkte. Zusammen mit Monica Trettel treibt er jetzt eine Rarität in Südtirols Kulturlandschaft voran: ein zweisprachiges Kabarett. Als Sprecher arbeitet Götsch eng mit dem RAI Sender Bozen zusammen, wo seine Stimme u.a. auch als „Station Voice“ im Hörfunk zum Einsatz kommt.
Thomas Gassner, geboren und lebhaft in Innsbruck, ist als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur tätig. Als Schauspieler war er Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters, der Komödienspiele Porcia und der Tiroler Volksschauspiele. Letztlich war er in „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ im Treibhaus in Innsbruck zu sehen. Es kommen zahlreiche Film- und Fernsehauftritte sowie Hörspiele des ORF dazu. Als Dramatiker hat er über 20 Werke verfasst, die alle uraufgeführt und z.T. bei Litag-Theaterverlag Bremen verlegt wurden.
Das Sponsoring und Maria Niederstätter
Maria Niederstätter betreibt seit vielen Jahren Kultursponsoring und freut sich ganz besonders über jene Gelegenheiten, an denen sie ihre Mitarbeiter, Partner, Kunden und Freunde an den von ihr unterstützen Veranstaltungen teilhaben lassen kann. Für das Theaterstück „K2“ wurde der Firma Niederstätter die Generalprobe als Exklusivvorstellung zur Verfügung gestellt. Maria Niederstätter freut sich, Sie zu diesem Event am Donnerstag 25.August um 20.30 in die phantastische Kulisse des Freilicht-Felsentheaters auf Schloss Sigmundskron und anschließend an die Vorstellung zu einer Gulaschsuppe in der Schlossschenke einzuladen.
Link zum Theaterstück unter www.k2-theater.eu.














